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wefox-Technologie digitalisiert Versicherungsbranche nachhaltig

Integration statt Disruption: Das deutsch-schweizerische Start-up wefox hat sich mit seinem partnerschaftlichen Ansatz in den letzten zwei Jahren zum grössten Insurtech-Unternehmen Europas entwickelt. Dabei setzt wefox auf einen nachhaltigen Digitalisierungsansatz – mit einer Online-Plattform, einer App und persönlicher Kundenberatung.

Eine grosse Herausforderung der Digitalisierung der Versicherungsbranche ist, dass sie sehr traditionell aufgebaut und von komplexen Prozessen geprägt ist. Diese Prozesse können darum nicht einfach verändert und an die digitalen Technologien angepasst werden. Schweizer Versicherungen besitzen zwar mehrheitlich klar definierte Digitalisierungsstrategien, meistens hapert es jedoch an der Umsetzung. Denn der Digitalisierungsprozess der Versicherungsbranche wird weitaus grössere Veränderungen mit sich bringen, als viele meinen. Er verändert Produkte, Prozesse, Berufsbilder. Innovative technische Lösungen ermöglichen es zudem, den Kunden situationsgerecht und bedarfsgerecht zu betreuen. Das erfordert ein Umdenken in Bezug auf die Kundenadministration.

Im Brokermarkt gibt es zusätzliche Herausforderungen: Schweizer Broker haben im Vergleich mit dem Ausland oft kleine Prämienvolumen, der Markt ist sehr fragmentiert. Um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein, braucht es eine gewisse Grösse und Vernetzung innerhalb der Branche. Versicherungsbroker müssen Lösungen finden, um ihre Administrations- und Transaktionskosten zu senken und damit ihre knappen Ressourcen auf die bestmögliche Beratung und Betreuung der Kunden auszurichten.

Die schleppende Entwicklung hin zu einer digitalen Versicherungsbranche führt oft dazu, dass sich Versicherungskunden verloren fühlen und unzufrieden sind mit unübersichtlichen Versicherungsbedingungen, grossen Preisunterschieden für vergleichbare Leistungen sowie komplizierten Schadensmeldungen. Dies bietet Angriffsflächen für Anbieter aus anderen Märkten, welche gerne an den immer noch interessanten Margen im Versicherungsmarkt beteiligt wären.

Integration statt Disruption
Das Insurtech-Unternehmen wefox setzt genau hier an. Es will mit seiner Technologie eine Brücke zur klassischen Branche bilden. Hinter wefox stehen sowohl Versicherungsexperten als auch IT-Spezialisten. Verwaltungsratspräsident von wefox Schweiz ist Michael John. Als Experte mit über 20 Jahren Erfahrung in der klassischen Versicherungsbranche sieht er die Herausforderung in Bezug auf neue Anbieter vor allem bei den Beratungsleistungen: »Insurtechs müssen die professionelle Beratung garantieren können. Bei wefox haben wir uns darum entschieden, nur mit professionellen Brokern als Berater zusammenzuarbeiten. Anders als bei einer Versicherung muss ein Berater eines Insurtechs nicht nur die Versicherungsprodukte einer Versicherung kennen, sondern alle Produkte, die es dazu am Markt gibt. Das setzt fundierte Branchenkenntnisse voraus.«

Dabei ist wefox kein digitaler Versicherungsordner, wie ihn andere Anbieter auf den Markt bringen, sondern ein Tool, welches die klassischen Dienstleistungen optimal mit den Vorteilen der Digitalisierung verbindet – es ist sozusagen das Uber der Versicherungsbranche.

wefox ist in der Schweiz das einzige Insurtech-Unternehmen, das auf eine Kooperation mit klassischen Brokern setzt. Es digitalisiert alle Daten zu den verschiedenen Versicherungsprodukten und ermöglicht dem Broker, Produkte einfach zu finden, Offerten digital zu erstellen und das Kundenmanagement über die Plattform abzuwickeln. Dabei können die Broker ihre bestehenden Kunden über die wefox-Plattform managen und zusätzlich neue Kunden akquirieren.

Auch der Endkunde profitiert
Die Endkunden profitieren von einer App, in der sie alle ihre Versicherungen hinterlegt haben. Sie können einfach neue Policen abschliessen, werden an Kündigungsfristen automatisch erinnert und können bei Fragen jederzeit mit ihrem ihnen persönlich zugeteilten Berater Kontakt aufnehmen. Ein regelmässiger Versicherungscheck garantiert, dass der Kunde immer die für ihn passenden Tarife gewählt hat und mögliche Doppelversicherungen oder Versicherungslücken werden leicht erkennbar. Der ganze Service ist für den Endkunden gratis.

wefox arbeitet dabei auch eng mit Versicherungen zusammen, denn auch diese sollen von der Technologie profitieren können. »Wir binden die Versicherungen, Broker und Endkunden ein, holen Meinungen ab und können unser Produkt auf diese Weise immer besser an die Wünsche aus der Branche anpassen. Wir wollen die ganze Versicherungsbranche nachhaltig digitalisieren und setzen dabei auf die Integration der klassischen Player – und auf Kollaboration. Denn neben den neuen Technologien braucht auch die digitalisierte Versicherungsbranche immer noch die Expertise der bestehenden Player«, sagt Michael John, Schweizer Verwaltungsratspräsident von wefox.

Bislang hat wefox über 300 Versicherungsgesellschaften, 600 Makler und über 150.000 Endkunden gewonnen. Mit diesen Kundenzahlen ist wefox das grösste Insurtech-Unternehmen in Europa.