Technische Analyse

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ABB: Technischer Rückfall unter die langfristige Widerstandszone

Der Industriekonzern ABB gehört mit zu den nach Streubesitz grössten Aktien in Europa, was sich zum Beispiel in der Index-Mitgliedschaft im STOXX Europe 50 widerspiegelt. Trotzdem ist diese Aktie in den letzten zehn Jahren aus technischer Sicht durch ihre sehr ausgeprägte, langfristige Relative Schwäche gegenüber dem SMI und dem STOXX Europe 50 aufgefallen.

Aus langfristiger technischer Sicht war ABB nach dem Kurseinbruch des Jahres 2008 mit einem Kursrückgang von ca. 45,0 Schweizer Franken bis auf ca. 11,30 Franken nicht in eine kräftige Erholung hineingelaufen. Die Aktie etablierte in den Folgejahren nur eine Seitwärtspendelbewegung mit einem positiven Grundton. Da sich insgesamt eine gestaffelte Widerstandszone von 24,0 bis 24,9 Schweizer Franken herausgebildet hat, lag somit ein moderates langfristiges technisches Aufwärtsdreieck vor.

Ausgehend von dem Kursniveau um 16,1 Schweizer Franken (Januar 2016) etablierte ABB wieder eine mittelfristige Aufwärtsbewegung, die in den letzten zwei Jahren die technische Form eines Aufwärtskanals angenommen hatte. Zum Jahreswechsel 2017/2018 gelang es ABB sogar, die fast zehnjährige Widerstandszone (24,0 bis 25,0 Schweizer Franken) nach oben zu überwinden. Jedoch kam es nicht zu einer Haussebeschleunigung, sondern ABB wurde direkt wieder von der technischen Eintrübung an den internationalen Aktienmärkten erfasst.

Aus kurzfristiger technischer Sicht kam es Ende Januar/Anfang Februar 2018 zu einem Take-Profit-Signal, wobei ABB wieder unter die alte Widerstandszone (24,0 bis 25,0 Schweizer Franken) zurückgefallen ist. Zusätzlich ergab sich eine Kursetablierung unterhalb der 200-Tage-Linie und zuletzt wurde auch der knapp zweijährige Aufwärtstrendkanal verlassen. Als Konsequenz weist ABB wieder die langfristige Relative Schwäche der Vorjahre auf. Da die Aktie jetzt zunächst wieder eine technische Bodenformation herausbilden muss, sollte man nicht mehr als eine neue Seitwärtspendelbewegung erwarten. Hierbei signalisiert die technische Gesamtlage, dass die Aktie im Jahr 2018 keinen neuen Versuch unternehmen sollte, die zehnjährige Widerstandszone nachhaltig zu überwinden.

ABB
Stand: 28. März 2018; Quelle: Reuters, Commerzbank Research. Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung

ANLAGEIDEE HEBELPRODUKTE

Warrant (Call) auf ABB

Valor

40626770

Laufzeit

15.03.2019

Handelsplatz

Swiss DOTS (ein Angebot von Swissquote)

Briefkurs Produkt

0,115 CHF

Delta

0,405

Omega

7,700

Subtyp

Call

Strike

23,00 CHF

Kurs Basiswert

21,68 CHF

Bezugsverhältnis

10:1

Mit einem Call bzw. Put Warrant (Call, steigende Notierungen / Put, fallende Notierungen) auf die Valoren von ABB können Anleger gehebelt an der Entwicklung des Basiswerts partizipieren. Im Gegensatz zu Unlimited Turbos weisen Warrants eine limitierte Laufzeit auf und die Volatilität des Basiswerts hat einen Einfluss auf den Preis. Warrants haben keine Stoppschwelle. Das Instrument ist börsentäglich auf Swiss DOTS (ein Angebot der Swissquote Bank) von 8.00 bis 22.00 Uhr handelbar.

Faktor-Zertifikat Long auf ABB

Valor

33857447

Laufzeit

Open End

Handelsplatz

Swiss DOTS

Briefkurs Produkt

6,92 CHF

Hebel

8

Subtyp

Long

Faktor-Zertifikat Short auf ABB

Valor

33857458

Laufzeit

Open End

Handelsplatz

Swiss DOTS

Briefkurs Produkt

2,37 CHF

Hebel

–8

Subtyp

Short

Mit dem Faktor-Zertifikat 5x Long bzw. 5x Short auf ABB können Anleger gehebelt an der Entwicklung der Aktie partizipieren. Bezogen auf die tägliche prozentuale Wertentwicklung bedeutet das: Steigt der Basiswert, steigt der Wert des Zertifikats um den jeweiligen Faktor (Hebel) und umgekehrt. Das Instrument ist börsentäglich auf Swiss DOTS (ein Angebot der Swissquote Bank) von 8.00 bis 22.00 Uhr handelbar.

Stand: 5. April 2018; Quelle: Commerzbank AG

Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die massgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.ch zur Verfügung.